Hören ist...schön
ExpertenService für Hörimplantate

Bei zunehmender Schwerhörigkeit kommen auch leistungsstarke Hörgeräte an Ihre Grenzen. Das Sprachverstehen ist dann bei der klassischen Versorgung nicht immer mehr möglich. Ein Implantat kann Personen mit einer hochgradigen Schwerhörigkeit hier helfen.

In Zusammenarbeit mit den implantierenden Kliniken ist Hörakustik Vollbach Ansprechpartner für Anpassung und Service und stellt eine wohnortnahe Betreuung sicher.

Hörakustik Vollbach ist Ihr Partner bei der Hörimplantat-Versorgung

Hörimplantate sind hochspezialisierte Medizingeräte, die Personen mit hochgradigen Hörverlusten zu Besserem Hören verhelfen. Anders als herkömmliche Hörgeräte muss ein Hörimplantat in einem Krankenhaus operativ implantiert und danach von Hörakustikern eingestellt werden. Die Experten aus dem Team der Hörakustik Vollbach stehen Ihnen als qualifizierter Ansprechpartner im Raum Paderborn und Gütersloh zur Seite.

Da der Service für Hörimplantate andere Anforderungen an die Hörakustiker stellt, haben sich unsere Mitarbeiter am Paderborner Standort am Medico zum CI-Akustiker weitergebildet. Die führenden Hersteller der Hörimplantate besteht ausserdem auf eine regelmäßige Schulung für neu entwickelte Hörsysteme und erlaubt nur von ihnen bescheinigte Hörakustiker Träger ihrer Geräte zu betreuen.

Im Team können unsere Akustiker die Hörsysteme jedes Implantatherstellers warten und anpassen.

Kooperation und Service

Hörakustik Vollbach ist spezialisiert auf die Betreuung von Hörimplantat-Trägern. Hierbei setzen wir auf die enge Zusammenarbeit mit Herstellern, dem jeweiligen HNO-Arzt und den implantierenden Kliniken. So bieten wir Ihnen eine professionelle und wohnortnahe Rundumbetreuung. Unser Leistungsspektrum in Sachen Hörimplantate:

  • Programmierung und Einstellung
  • Wartung und Ersatzteilservice
  • Lieferung von Batterien und Zubehör
  • Beratung und Service

Das Fachgeschäft von Hörakustik Vollbach im MediCo am Brüderkrankenhaus in Paderborn ist spezialisiert auf die Betreuung von Hörimplantatträgern. Hier erhalten Sie einen umfassenden Service. Unsere Spezialisten übernehmen auch die kompetente Einstellung und Nachsorge für Ihr Hörimplantat.

Bauformen der Hörimplantate

Je nach Natur ihres Hörverlustes benötigen Menschen mit höhergradigen Schwerhörigkeiten speziell entwickelte Hörimplantate. Wir informieren Sie über die gängigen Bauformen führender Hersteller. Für eine grobe Orientierung lesen Sie nachfolgende Informationen über die üblichen Hörimplantat-Bauformen:

Cochlea-Implantat

Ein Cochlea-Implantat, auch kurz „CI“ genannt, hilft Menschen mit schwerer bis hochgradiger Schallempfindungsschwerhörigkeit, wieder hören zu können.

Der hinter dem Ohr getragene Audioprozessor ist von außen sichtbar. Er empfängt Audiosingale über ein Mikrofon, bearbeitet sie und wandelt sie in elektrische Impulse um.

Das durch einen chirurgischen Eingriff direkt unterhalb der Haut eingesetzte Implantat empfängt diese Impulse und stimuliert über eine elektrische Leitung direkt die Nerven der Hörschnecke. Über die Hörschnecke werden diese Signale dann normal an das Gehirn weitergleitet.

Anatomische Grafik eines implantierten Mittelohrimplantates

Mittelohr-Implantat

Für Patienten, deren natürliche Schallübertragung vom Trommelfell zum Mittelohr beeinträchtigt ist, wurde das Mittelohr-Implantat entwickelt. Die Personen können kaum oder gar nicht von herkömmlichen Hörgeräten profitieren und müssen operiert werden.

Der äußere Audioprozessor nimmt Töne auf, verarbeitet sie und gibt sie über das implantierte Bauteil direkt an das intakte Innenohr weiter. Die Innenohr-Knochen werden mechanisch angeregt und übertragen alle Reize über die Anatomie des Betroffenen bis zur endgültigen Wahrnehmung im Gehirn. Das natürliche Hören wird somit sehr gut nachgeahmt.

Anatomische Grafik eines Knochenleitungshörgerät

Knochenleitungshörgerät

Hierbei handelt es sich um ein teilimplantierbares Hörsystem. Das Knochenleitungshörgerät eignet sich für Personen, bei denen der Schall nicht den natürlichen Weg über das Außen- und das Mittelohr zum Innenohr nehmen kann.

Auch dieses System besteht aus zwei Teilen: einem extern getragenen Audioprozessor und einem chirurgisch eingesetzten Implantat. Das Implantat ist bei dieser Lösung im Knochen (Felsenbein) verankert und wandelt die empfangenen Signale in mechanische Schwingungen um, die an den umgebenden Knochen weitergeleitet werden. Der Knochen leitet diese Schwingungen an das Innenohr weiter, wo sie – ähnlich dem natürlichen Hören – als Impulse an den Hörnerv weitergegeben werden.

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