Hörgerät für Frauen

Im-Ohr-Hörgeräte – die diskrete Alternative

Die 1960er und 1970er Jahre: Die ersten Hörgerätemodelle werden hinter den Ohren angebracht. Sie sind groß, dick und beige – alles in allem sehr auffällig.
Mehr als ein halbes Jahrhundert später: Die neuesten Modelle der In-dem-Ohr-Hörgeräte (IdO) sind nur noch so groß wie eine Fingerspitze, verschwinden fast gänzlich im Ohr und sind trotzdem vollgepackt mit modernster Technik.

Im-Ohr-Geräte vereinen alle Bauteile in einer kleinen Schale und werden entweder, ähnlich wie ein Ohrstöpsel, fast unsichtbar im Gehörgang getragen oder in der Ohrmuschel platziert. Dank ihres kompakten Designs stören sie auch nicht bei aktiver Bewegung. Zudem eignen sie sich für Brillenträger, da der Platz hinter den Ohren für die Brillenbügel frei bleibt.

Ein Mikrofon nahe am Gehörgang nimmt den Schall möglichst natürlich auf und erleichtert dem Träger das Richtungshören.
Im–Ohr-Geräte der führenden Marken verfügen zudem über modernste Features und passen sich optimal den Herausforderungen des Alltags an, sodass der Träger sie kaum noch bemerkt. Sie setzen auf eine natürliche Wahrnehmung der eigenen Stimme und schwächen Störlärm sowie Hintergrundgeräusche zum Beispiel an einer

befahrenen Straße, im Großraumbüro oder im Restaurant ab. Die Regelung der Lautstärke und die Auswahl des Programms werden je nach Modell über eine Fernbedienung oder mittels einer Bluetooth-Verbindung über eine Smartphone-App vorgenommen. So hat der Träger immer bequem die volle Kontrolle darüber, wie gut er in der jeweiligen Umgebung hört. Diskret können über das Smartphone die Lautstärke, Bass- und Höhenfrequenzen eingestellt werden.

Es gibt drei unterschiedliche IdO-Bauformen, die sich vor allem in ihrer Größe unterscheiden. In-The-Ear-Geräte (Concha-Geräte) füllen die Ohrmuschel vollständig aus und sind sichtbar. Aus kosmetischen Gründen ist ihre Oberfläche aber meist hautfarben. Im Gegensatz dazu liegen In-The-Canal-Geräte im Gehörgang. Die Ohrmuschel bleibt frei und das System ist fast nicht zu sehen. Als dritte Bauform gibt es noch Complete-In-Canal-Geräte, die komplett im Gehörgang liegen. Sie sind die kleinsten aller Hörgeräte und von außen kaum zu sehen.

Welche der drei Bauformen sich am besten eignet, hängt unter anderem von der Größe des eigenen Ohrkanals und dem Grad der Hörminderung ab.