Hörakustiker – Ein Beruf mit vielen Facetten

Hörakustiker – das klingt zunächst nicht nach einem spannenden Beruf. Doch der Eindruck täuscht. Warum? Das erklären eine ehemalige und eine aktuelle Auszubildende von Hörakustik Vollbach.

Als Leonie Fröhling nach ihrem Schulabschluss darüber nachdachte, was sie in Zukunft beruflich machen möchte, stieß sie auf den Beruf des Hörakustikers. „Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, dass das ein Job ist, der mir Spaß macht. Klingt ja irgendwie zunächst nicht so spannend, Hörakustikerin.“ Heute kann Leonie Fröhling über diese Fehleinschätzung nur lachen. Am liebsten gemeinsam mit ihrer Kollegin Manuela Scherf, die mittlerweile seit mehr als 25 Jahren bei Hörakustik Vollbach arbeitet. „Mir ging es damals genauso, ich bin auf diesen Ausbildungsberuf nur durch das Arbeitsamt gestoßen. Was für ein Glücksfall“, sagt Manuela Scherf, die in ihren vielen Berufsjahren bereits zahlreiche Veränderungen in der Hörakustik-Branche miterlebt hat „Es bleibt spannend: es gibt ständig neue Möglichkeiten, die man kennen muss, um seine Kunden bestmöglich zu beraten.“ Um das zu gewährleisten, fördert Hörakustik Vollbach seine Mitarbeiter nicht nur bei der Weiterbildung, sondern auch in der Ausbildung. So findet der theoretische Teil der Ausbildung etwa in der renommierten Akademie für Hörakustik in Lübeck statt. „Das ist total super, denn dort trifft man Auszubildende aus ganz Deutschland. Da kommt neben der Ausbildung auch der Spaß nicht zu kurz“, sagt Leonie Fröhling. Wenn es aber ernst wird und die Prüfungen anstehen, profitiert die junge Auszubildende davon, dass Hörakustik Vollbach Mitglied im Qualitätsverband Pro Akustik ist.

Spezielle Auszubildenden-Tage des Verbandes finden zur Erarbeitung zusätzlicher Schwerpunkte und zur intensiven Vorbereitung auf die Prüfungen statt. „Jetzt aber genug der Theorie, die Praxis ist noch viel spannender“, erläutert Manuela Scherf. „Die Anforderungen sind hier sehr vielfältig.“ Leonie Fröhling nickt zustimmend. Begeisterung für Technik sei ebenso wichtig wie ein gewisses handwerkliches Geschick. „Wir müssen die Funktionen und den Aufbau der Geräte sowie die Messtechnik verstehen, um Kunden optimal zu beraten und bei Problemen mit den Geräten präzise helfen zu können.“ Letzteres ist ebenfalls wichtiger Hauptbestandteil der Arbeit. „Der wichtigste sogar, die Kunden sollen zufrieden sein mit unseren Lösungen“, sagt Leonie Fröhling. Begeistert ist sie, dass sie früh an selbstständiges Arbeiten herangeführt worden ist. Dabei lerne man dank der Unterstützung der Kollegen schnell. „Für mich ist es ein sehr schönes Gefühl, wenn ich dem Kunden gut helfen kann. Darum, und wegen des tollen Teams, möchte ich auf jeden Fall auch in Zukunft als Hörakustikerin bei Vollbach arbeiten.“ Die Chancen sind gut. Inhaber Lothar Vollbach: „Wir bilden immer mit dem Ansinnen aus, den Auszubildenden auch zu übernehmen.“