Geliebter Begleiter im Alltag

Erst war sie skeptisch, heute will die 22-jährige Studentin Anna Busch ihren Gehörschutz und ihre maßgeschneiderten Kopfhörer nicht mehr missen.

Anna Busch braucht Ruhe, wenn sie in der Bibliothek der Uni Bielefeld sitzt. Die 22-Jährige studiert Jura, ein Studium mit extrem hohen Lernanforderungen. Sie hat sich daran gewöhnt, dass Lernen aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Ob für Klausuren, Referate oder zum Verständnis, täglich hat sie mit komplizierten wissenschaftlichen Rechtstexten zu tun. „Die kann man gar nicht alle kaufen oder ausleihen, darum lese ich viel in der Uni-Bibliothek“, sagt Anna Busch. Seit Studienstart verbringt sie wöchentlich zahlreiche Stunden in der „Bib“, wie Studenten die Bibliothek nennen. Doch erst seit einem halben Jahr kann sie dort richtig gut lernen. Woran das liegt? „An meinem Gehörschutz. Ich habe das auch erst nicht geglaubt, aber der hilft mir ungemein, die Konzentration hochzuhalten.“ Da die 22-Jährige gut hört, hatte sie bisher keine Berührungen mit einem Hörakustiker. Den Tipp, sich einen Gehörschutz zuzulegen, bekam sie von einem Freund. „Ich war erst etwas skeptisch, was ich denn damit soll. Jetzt sind die kleinen Stöpsel permanente Begleiter.“ Aber der Reihe nach. Als sich Anna Busch mit der Idee angefreundet hatte, folgte sie der Empfehlung und ging zu Hörakustik Vollbach nach Paderborn, um sich dort einen professionellen Gehörschutz anpassen zu lassen. Dort fertigte ein Hörakustiker mithilfe einer Silikonmasse ein Modell ihrer Ohren, ähnlich eines Abdrucks beim Zahnarzt. „Das tat nicht weh und war auch nicht unangenehm“, sagt Anna Busch. Den Abdruck nutzten die Hörakustiker bei Vollbach, um mit Hilfe von 3-D Technik aus Silikon den individuellen  Gehörschutz zu fertigen. Passgenau für die Ohren von Anna Busch. „Was soll ich sagen, schon beim ersten Tragen war ich total begeistert. In der Bibliothek beim Lernen habe ich gar keine Nebengeräusche mehr wahrgenommen.

Kein Klackern der Tastatur oder ähnliches. Das hilft total beim Lesen und damit auch beim Verstehen der Texte, weil ich voll konzentriert bin.“ Abgeschottet von der Umwelt ist Anna Busch aber nicht, wenn sie ihren Gehörschutz trägt. Denn im Gegensatz zu Angeboten aus der Drogerie dämpfen professionelle System nicht einfach die Umwelt. „Spricht mich etwa jemand direkt an, verstehe ich alles gut. Es sind wirklich nur die Nebengeräusche weg.“ Auch bei Konzerten etwa kann ein moderner Gehörschutz helfen, alle Klänge der Musik zu hören, ohne das Ohr mit zu hoher Lautstärke zu belasten. „Konzerte sind aber gar nicht so meins. Ich habe noch ein ganz anderes Einsatzgebiet für meine Stöpsel“, sagt Anna Busch. „Ich trage sie beim Schlafen.“ Seit sie in Bielefeld studiert, lebt sie in einem Studentenwohnheim. Jeder, der selbst mal studiert hat, weiß, dass es da nicht nur am Wochenende lauter werden kann, sondern dass Parties eigentlich zur Tagesordnung gehören. „Zudem wohne ich mitten in der Stadt, da ist bei geöffneten Fenstern immer eine Geräuschkulisse zu hören.“ Bisher hatte Anna Busch der Lärm nie gestört, zur Not benutzte sie einen herkömmliche Standard-Gehörschutz, um einzuschlafen. „Die haben allerdings so einen Druck aufgebaut, dass ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Das passiert mit meinem Gehörschutz gar nicht mehr.“ Sie ergänzt, dass sie „jetzt erst weiß, wie tief ich schlafen kann. Ich bin morgens richtig fit und ausgeruht, das kannte ich so vorher nicht.“ Und da der Gehörschutz eben nicht alle Geräusche absorbiert, ist es für Anna Busch trotzdem kein Problem, morgens den Wecker zu hören. Begeistert von den Vorzügen des Gehörschutzes, entschied sich Anna Busch dazu, bei Vollbach auch ein Paar passgenaue Kopfhörer anfertigen zu lassen. „Die sind total super.“ Neben der guten Klangqualität ist es vor allem der perfekte Sitz im Ohr, der die 22-Jährige begeistert. „Normale Kopfhörer sind mir beim Sport oft aus dem Ohr gefallen, das passiert jetzt überhaupt nicht mehr.“ Nach nur einem halben Jahr gehören Kopfhörer und Gehörschutz fest zum Alltag der Studentin. „Der Tipp von meinem Freund war echt Gold wert. Den gebe ich jetzt gerne weiter.“